Das Streben nach Weisheit ist eine feine Sache. Doch sollte sie nicht zur "Touristenübung" verkommen, zu einer Sensationssucht und Suche nach Erleuchtung um jeden Preis. Die Weisheit in den Alltag zu integrieren scheint die wahre Kunst zu sein, das hier und jetzt, nein das HIER und JETZT, ich wiederhole: das HIER UND JETZT zu leben, zu fühlen zu erfüllen, wird zum Weisheitsideal.
Die paradoxe Pragmatik des aktiven Nicht-tuns, die Aufhebung der Dualitäten, die Auflösung des Egozentrischen sollen dabei im Mittelpunkt stehen, und wer glaubt, das im Regal des nächsten Supermarktes im Vorbeigehen erlangen zu können, irrt möglicherweise.
Wir gehen einen langen steinigen Pfad ohne dabei etwas zu gewinnen. Ein Spruch, der einem Deutschen Künstler in den Mund gelegt wurde, so oder so ähnlich, beschreibt den Weg recht eindrucksvoll. Doch müssen wir uns vom bloßen Affen erst einmal wegbewegen um das genießen und schätzen zu können.
Jeden Moment entfaltet sich das Universum neu. Und wir dürfen dabei sein. Das ist die eigentliche Weisheit der Welt.